Lesevorschlag "Macht der Musik"

Heute möchte ich euch einen Artikel, den ich auf der Seite von der Sendung „planet wissen“ vom ARD gefunden habe, vorschlagen. Er basiert auf der dazugehörigen Sendung „die Kraft der Musik“ und zeigt wunderbar auf, wie gut das Musizieren uns Menschen tut. Besonders interessant finde ich die Abschnitte des Artikels, in dem es um die direkten gesundheitlichen Auswirkungen vom Musizieren auf den Körper und den Musikunterricht in Schulen geht. Diese spannenden wissenschaftlichen Erkenntnisse habe ich euch zum sofortigen lesen unten eingefügt.
Den Link zu dem gesamten Artikel und der dazugehörigen Sendung findet ihr am Ende dieses Eintrages. 

 

 

"Wie Musik auf den Menschen wirkt
Tatsächlich verändert sie den Herzschlag, den Blutdruck, die Atemfrequenz und die Muskelspannung des Menschen. Und sie beeinflusst den Hormonhaushalt. […] Je nach Musikart werden verschiedene Hormone abgegeben – Adrenalin bei schneller und aggressiver Musik, Noradrenalin bei sanften und ruhigen Klängen. Letztere können so zum Beispiel die Ausschüttung von Stresshormonen verringern und die Konzentration von schmerzkontrollierenden Betaendorphinen im Körper erhöhen. Musik kann so tatsächlich Schmerzen dämpfen. Folgerichtig wird sie deshalb heute schon in der Medizin in den verschiedensten Bereichen therapeutisch eingesetzt. Vor allem in der Psychiatrie und in der Schmerztherapie leistet sie nützliche Dienste."


"Was Musikunterricht in der Schule bringt
Fast unbestritten ist seine pädagogische Bedeutung. Fächer wie Deutsch oder Mathematik werden zwar in den Lehrplänen bevorzugt, weil man sie für wichtiger hält, um die Schüler ins Erwerbsleben zu integrieren. Aber Modellversuche haben gezeigt, dass Musikunterricht auch einen Beitrag zur sozialen Entwicklung der Kinder leistet. In einer Langzeitstudie an mehreren Berliner Grundschulen (nach ihrem Initiator Prof. Dr. Hans Günther Bastian "Bastian-Studie" genannt), hat sich die soziale Kompetenz der beteiligten Kinder deutlich gesteigert.
Die Zahl der Schüler, die ausgegrenzt wurden, hatte abgenommen, während der Anteil der Kinder, die keine einzige Ablehnung durch ihre Klassenkameraden erhielten, doppelt so hoch, wie an konventionellen Schulen war.
Außerdem herrschte an diesen Schulen ein merklich ruhigeres, aggressionsfreieres Klima. Wie ist das zu erklären? Gemeinsames Musizieren erfordert fein abgestimmtes Aufeinanderhören. Musik schult so auch die Wahrnehmung des Anderen. Und so lernen die Kinder auch, zum Beispiel auf den Stimmklang der anderen zu hören, nach dem sie die Stimmung eines Menschen beurteilen können.
Musizieren hat außerdem ein unmittelbar belohnendes Ergebnis: Wenn es passt, klingt es auch schön. So werden Motivation und Konzentration trainiert.“

 

 

Sommerliche Grüße

Emma Kennedy

 

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